empty.gif (807 Byte)
empty.gif (807 Byte)

  

           
       
  
  
    
Startseite
empty.gif (807 Byte)
empty.gif (807 Byte)
empty.gif (807 Byte)
empty.gif (807 Byte)
empty.gif (807 Byte)

   

 

Betten Infos


Futon   Matratzen   Shiatsu Futons   Tatami   Kindermatratzen   Allergiker Matratzen    

Betten   Naturschlafsystem   Dinkel- u. Hirsespreumatratzen  


Lattenroste
  
Materialbeschrieb   ffnungszeiten
  
Betten Infos

Grundlegender Bettaufbau

Ein einfaches Bett besteht heute aus einem Rahmen oder Gestell, auf dem eine Matratze liegt.

Geschichte

Schon im alten gypten schlief man auf kunstvoll verzierten Liegen, sie wurden, wie spter bei den Griechen und Rmern, nicht nur zum Schlafen, sondern auch als Liege bei Tisch verwendet, denn bis ins 19. Jahrhundert war es unblich, Schlaf- und Wohnbereich zu trennen.

gyptisches Bett


Die Betten der gypter waren hochbeinig, welche mittels eines Trittes bestiegen werden muten, mit Polstern belegt und mit einem Mckennetz ringsum abgeschlossen waren. Charakteristisch sind die aus Stein, Holz oder Metall gearbeiteten halbkreisfrmigen Kopfsttzen.

Assyrer, Meder und Perser hatten hnliche Betten mit bunten, prchtigen Teppichen und mit allerlei Zierat aus Metall, Perlmutter, Elfenbein.

Das Bett des Odysseus war nach der Homerischen berlieferung ein verziertes vierfiges Rahmenwerk, bespannt mit Riemen aus purpurn schimmernder Stierhaut und bedeckt mit Fellen und Teppichen, mit leinenem berzug und wolligem Mantel als Decke. Die Griechen hatten hlzerne Bettstellen, oft mit reich verzierten Fen und lehnenartiger Erhhung am Kopfende. Auf Gurten ruhten die mit Wolle oder vegetabilischen Fasern gefllte Matratze und ein rundes Kopfpolster, welche mit Leinentchern, wollenen Decken, Fellen oder einem Lederberzug bedeckt wurden.

Das Bett der Rmer (lectus cubicularis) war hnlich konstruiert und oft mit groem Luxus ausgestattet. Ein Gestell aus Holz oder Bronze stand auf meist bronzenen Fen, die mit kostbarem Metall oder Elfenbein verziert waren, und trug auf Gurten die mit Schilf, Heu, Wolle oder Federn von Gnsen oder Schwnen gefllte Matratze [culcita oder culcitra(etymologisch nicht vllig klar) - wrtlich: Kissen, Polster; torus - wrtlich: Polster, Lager, Sofa, Bett, Ehebett, Liebe und dementsprechend schlielich Ehe! Weitere Mglichkeiten: stratum, stragulum]; am Kopfende lagen kleine Kissen (pulvinus - Sitz- oder Kopfkissen; cervical - nur in der Bedeutung des Kopfkissens). ber die Matratze breitete man Decken (stragula - lat. Plural von stragulum; tegumenta, operimenta, velamenta) aus kostbaren Stoffen, oft mit reichen Stickereien und in purpurner Farbe. Ebenso reich waren die Behnge (toralla; Singular: toral - wrtl.: Sofa-, Bettdecke), welche von der Matratze bis auf den Fuboden reichten. Die hintere Seite des Bettes war oft mit einer Lehne (pluteus - im Allgemeinen die eines Speisesofas, aber auch das Speisesofa selbst wurde mit dieser Bezeichnung auch fallweise tituliert) versehen.

Auer diesen Schlafbetten hatten die Rmer das Ehebett (lectus genialis), das niedrige Krankenlager (lectus aegrotantis, scimpodium), das Paradebett der Toten (lectus funebris), das Ruhebett (lectus lucubratorius), auf welchem man las, meditierte oder liegend schrieb, und das niedrige, sofaartige Speisebett (lectus, triclinium - ein griechisches Lehnwort).

An dieser Stelle sei Folgendes bemerkt: Die angefhrten lateinischen Begriffe sind teilweise sehr uneindeutig und vielseitig. Ein Beispiel fr die Varianz der Semantik sei lectus. Dieser wird oder wurde - etwaige Attribute nicht einbezogen - u. a. fr die Beschreibung der Begriffe Bett, Lager, Ruhebett, Braut- bzw. Ehebett, Speisesofa und Leichenbett verwendet. Hier wurden nach Mglichkeit die jeweils gebruchlichsten Bezeichnungen genannt, doch die berschneidungen sind zahlreich und somit kommt es auf Nuancen an, welches Wort zu bevorzugen ist.

Betten waren zu diesen Zeiten der reichen Obersicht vorbehalten. Fr die breite Masse der Bevlkerung waren Betten purer Luxus, sie schliefen auf dem Boden, hatten einfache Lager aus Strohscken oder einfachen Matratzen.

Himmelbett auf der Burg Vianden in Luxemburg
Himmelbett auf der Burg Vianden in Luxemburg
Bild Quelle:  Wikipedia.

Himmelbett auf der Burg Vianden in Luxemburg
Im Mittelalter kamen Himmelbetten in Mode. Das vierpfostige Bett mit Vorhngen diente tagsber als Sitzgelegenheit, nachts wurden die Vorhnge zugezogen, und es bildete sich ein Alkoven. Die Betten wurden von nun an immer grer und gerumiger, die Stoffe wurden feiner, die Materialien exquisiter und die Schnitzereien kunstvoller.

Noch im frhen Mittelalter bedeckte man auch oft den Fuboden mit Teppichen, belegte diese mit Kissen, welche mit Federn (plumit) oder fester mit Wolle oder Haaren gestopft waren (matraz), und benutzte Pelze als Decken. Die Bettstellen waren ursprnglich den rmischen sehr hnlich und aus Bronze gefertigt. Man legte sich damals meist nackt ins Bett und hllte sich in das groe, ber die Kissen gebreitete Leintuch (Leilachen, linde Wat, Linten).

Vom 13. Jahrhundert an entwickelte sich grerer Luxus, die hlzernen Bettstellen wurden mit eingelegter Arbeit verziert, geschnitzt und bemalt. Damals entstanden auch bereits die Spannbetten, die am Tag als Sofa dienten. Auf einem vierfigen, mit Stricken berspannten Gestell lag das lederne, mit seidenen Stoffen berzogene und mit Federn gefllte Unterbett, welches mit der gesteppten Decke (Kulter) bedeckt wurde. Auf dieses Mbel wurden fr die Nacht ein leinenes Betttuch (Lilachen) gebreitet und einige Kissen, namentlich die so genannten Ohrkissen, hinzugefgt. Zum Fllen der Kissen dienten zur Zeit der Minnesnger besonders Eider- und Adlerdaunen. Als Zudecken dienten seidenbezogene, pelzgeftterte Decken.

Bei den gewhnlichen Betten benutzte man als Unterlage bis in das 12. Jahrhundert hinein nur Stroh. Unterbetten und Matratzen findet man erst viel spter. Ein eignes Bett benutzten damals nur ganz vornehme Leute; das Gefolge, die Ritter muten zu zweien oder dreien ein schmales Lager teilen.

Das Hauptbett fr das Ehepaar bildete das hervorragendste Mbel der Kemenate. Bereits damals wurden die Vorhnge und die Betthimmel Mode, und an letzteren befestigte man Hngelampen als Nachtlicht. Das Kopfende des Bettes wurde stets an die Wand gestellt, so dass man von beiden Seiten in das Bett steigen konnte. Dabei aber lie man zwischen Bett und Wand an der einen Seite einen nicht zu breiten Raum (la ruelle) als Empfangsort fr intime Freunde, der Anfang des spteren Boudoirs(ein kleines, elegantes Damenzimmer). Wirkliche Alkoven kamen erst im 16. Jahrhundert in Gebrauch.

Aklove mit Bett
Quelle: Akloven mit Bett Schloss Favorite

Allmhlich stieg der Luxus, die Ausstattungsstcke der Betten vermehrten sich, und die Gre des Bettes wuchs derart, dass es im 15. Jahrhundert wie ein Haus in der Stube stand, gro genug, eine ganze Familie aufzunehmen. An den Hfen hatte man Paradebetten, welche nicht benutzt, sondern in Prunkgemchern aufgestellt wurden. Dort wurden diejenigen vornehmen Personen, namentlich fremde Gesandte, empfangen, welche zwar nicht zum Betreten des Schlafzimmers berechtigt waren, aber doch vor den brigen Hflingen ausgezeichnet werden sollten. In diesen Prunkzimmern fand das so genannte grand lever statt, das petit lever dagegen im Schlafzimmer.

hnlich, wenn auch mit weniger Luxus ausgestattet, waren die Betten des wohlhabenden Brgerstandes. Allmhlich vernderte sich aber die Form des Bettgestells; dasselbe nahm nach und nach die Gestalt eines Kastens an (Bettlade), in welchem dann die Bettstcke aufgetrmt wurden. Im 18. Jahrhundert kamen dann die schweren Federbetten auf.

Als das Bett schlielich in Massenproduktion ging, verschwanden die kunstvollen Verzierungen wieder. Die Betten bestanden nun aus einfachen Materialen wie Eisen oder Holz und waren fr jedermann erschwinglich.

Kunstvolle Verzierungen und teure Materialien spielen heute in der Bettenproduktion kaum noch eine Rolle, viel mehr sind Schlafkomfort und ergonomische Aspekte in den Mittelpunkt gerckt.



Bettformen

Bettgestell mit Matratze 

Dies stellt die heute gebruchlichste Form dar. Das Bettgestell besteht dabei meist aus Holz oder Metall. Auf ihm ruht ein Lattenrost, auf dem wiederum eine Matratze liegt. Es gibt verschiedene Variationen wie das Doppelbett, das Hochbett oder das Stockbett.

Feldbett

Dies ist ein zusammenklappbares, mit reifestem Stoff bespanntes Gestell aus Holz oder Metall (meist Aluminium) in Form einer tragbaren Liege. Die Bezeichnung rhrt aus dem Militrbereich, da man das Feldbett mit ins Feld zum Kriegsschauplatz transportieren konnte. In den Lazaretten zur Erstversorgung standen fast ausschlielich Feldbetten.

Futonbett


Futonbett Yoru


Diese sehr alte Form stammt aus Japan. Sie bezeichnet eine einfache, eher feste Matratze die entweder auf dem Boden oder auf einem niedrigen Holzgestell liegt.

Himmelbett 

Das Himmelbett ist hnlich dem normalen Bett, jedoch mit verlngerten Bettpfosten ausgestattet, die einen Himmel aus Stoff und Vorhnge fr die Seiten halten. Im Mittelalter war es sehr verbreitet, da nicht nur die Intimitt geschtzt wird, sondern auch die Wrme im Alkoven gehalten wird.

Wasserbett 

Das Bett besteht aus einer Matratze, die mit Wasser gefllt ist. Schon die alten Perser vor rund 3000 Jahren nutzen diese Form des Bettes. Sie fllen Scke aus Ziegenhuten mit Wasser, um darauf zu schlafen. Diese frhen Wasserbetten konnten khlen, wenn sie mit frischen Quellwasser gefllt wurden oder wrmen, wenn sie tagsber in die Sonne gelegt wurden. Das Wasserbett wurde aber erst Mitte des 19. Jahrhunderts wiederentdeckt. 1885 wurde das Wasserbett dann in Serie verkauft. Besonders wegen der medizinischen Wirkung des Wasserbettes, z. B. fr Dekubituspatienten, wird das Bett von vielen rzten empfohlen. Wasserbetten werden i.d.R. elektrisch geringfgig beheizt.

Gitterbett

Beim Gitterbett schtzen seitlich angebrachte Gitter vor dem Herausfallen aus dem Bett. Zum Besteigen des Bettes kann das Gitter weggeklappt bzw. Gitterstbe entfernt werden. Gitterbetten werden in erster Linie fr Babys, Kleinkinder sowie geistig verwirrte Personen verwendet.

Pflegebett

Das Pflegebett unterscheidet sich vom normalen Bett durch seine Verstellmglichkeiten (manuell oder motorisch) der Liegeflche und Liegehhe. Damit kann es den Bedrfnissen einer bettlgerigen bzw. pflegebedrftigen Person angepasst werden. Gleichzeitig wird dadurch auch die Pflege erleichtert. 

Text Quelle: Wikipedia  

 

Fr Beratungsgesprche, Besichtigung und Probeliegen bitten wir um  Voranmeldung unter Handy Nr. 079 425 53 50 oder Tel. 032 641 20 11, E-Mail.

  

  

zurck

Copyright  
by - Wohnatelier Solothurn ++41(0)32 641 20 11